Zum Ende des Jahres blicken wir nicht nur auf Zahlen und Projekte zurück, sondern auf Menschen, Orte und Veränderungen. 2025 war ein Jahr voller Herausforderungen. Aber es war auch ein Jahr, in dem durch gemeinsames Engagement Sicherheit, Wissen und Hoffnung geschaffen werden konnten.

 

Dieser Rückblick ist vor allem eines: ein herzliches Danke an alle, die unsere Arbeit möglich gemacht haben.

 

Ukraine: Schutz durch Wissen und Unterstützung bei der Räumung

In der Ukraine lag unser Schwerpunkt auf der Minenrisiko-Aufklärung für Kinder und Jugendliche. In Schulen und Kindergärten in den Oblasten Charkiw und Krywyj Rih konnten hunderte junge Menschen erreicht werden. Sie lernten, Gefahren zu erkennen und sich richtig zu verhalten – Wissen, das im Alltag Leben schützt.

Parallel dazu unterstützten wir die Minenräumungsprojekte unseres Partners FSD durch Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit. Dazu zählten auch Maßnahmen rund um den Einsatz von Minensuchhunden. Aufklärung und Räumung greifen hier ineinander: Erst gemeinsam schaffen sie echte Sicherheit.

 

Tadschikistan: Sicherheit, Ernährung und medizinische Versorgung

In Tadschikistan arbeiteten wir gemeinsam mit FSD in der Region Sughd, einer Gegend, die noch immer stark von Landminen und UXO betroffen ist. Ziel war es, die Verwundbarkeit der betroffenen Gemeinden zu verringern.

Durch Maßnahmen zur Verbesserung der Ernährungssicherheit und der medizinischen Versorgung konnten Lebensbedingungen stabilisiert werden. Sicherheit bedeutet hier nicht nur Minenfreiheit, sondern auch Zugang zu Nahrung, Wasser und Gesundheitsdiensten.

 

Burma/Myanmar: Aufklärung unter schwierigsten Bedingungen

Die Arbeit in Burma/Myanmar war 2025 von besonders herausfordernden Rahmenbedingungen geprägt. Dennoch gelang es unseren Teams, knapp 500 Menschen in abgelegenen Dörfern und Camps von Vertriebenen über Minengefahren zu informieren.

Insgesamt wurden rund 70 größere Informationsveranstaltungen durchgeführt. Zusätzlich nahmen 13 Personen an einem Train-the-Trainer-Programm teil. Sie geben das Wissen nun langfristig in ihren Gemeinden weiter – vor allem an Kinder. Diese lokale Verankerung ist entscheidend, um Schutz nachhaltig zu verankern.

 

Bosnien und Herzegowina: Vorbereitung für gezielte Opferhilfe

In Bosnien und Herzegowina wurde 2025 ein Projekt entwickelt, das Minenopfern gezielt und bedarfsgerecht helfen soll. Aufgrund organisatorischer Rahmenbedingungen verzögerte sich die Umsetzung, der Start ist für das Frühjahr vorgesehen.

Auch vorbereitende Arbeit ist Teil nachhaltiger Hilfe: Sie stellt sicher, dass Unterstützung dort ankommt, wo sie wirklich gebraucht wird.

 

Gemeinsam möglich gemacht

All diese Projekte haben eines gemeinsam: Sie wären ohne die Unterstützung unserer Spender:innen, Partner:innen und Unterstützer:innen nicht möglich gewesen.

Ihre Beiträge haben dazu beigetragen,

  • Kinder vor lebensgefährlichen Risiken zu schützen,
  • Gemeinschaften wieder handlungsfähig zu machen und
  • Perspektiven für eine sichere Zukunft zu eröffnen.

 

🕊️ Danke, dass Sie diesen Weg mit uns gehen.

Auch im kommenden Jahr setzen wir uns weiter für eine Welt ein, in der Menschen ohne Angst vor Landminen leben können. Danke für Ihre Unterstützung, 2025 und in der Zukunft.