Sehen wir uns bei einem Punsch?

Sehen wir uns bei einem Punsch?

Einladung zum Grätzl-Weihnachtsdorf Ottakring – Wir schenken Punsch für den guten Zweck aus!

Wir freuen uns sehr, dass die Malerwerkstatt Kettner-Gössler uns eingeladen hat, am diesjährigen Grätzl-Weihnachtsdorf Ottakring teilzunehmen. Am Freitag, 5. Dezember 2025, betreiben wir dort den Punschstand – und schenken wärmenden Punsch gegen Spenden für unsere Projekte zur Risikoaufklärung von Kindern und Jugendlichen in der Ukraine und in Burma aus.

Kommen Sie vorbei, lernen Sie uns persönlich kennen und helfen Sie mit, gemeinsam Gutes zu tun. Jede Spende trägt dazu bei, jungen Menschen in von Minen und Blindgängern betroffenen Regionen lebenswichtige Sicherheitskompetenzen zu vermitteln.

Ein Weihnachtsmarkt voller Atmosphäre

Der Weihnachtsmarkt findet im „verzauberten Hof“ der Malerwerkstatt Kettner-Gössler, 16., Wilhelminenstraße 100, statt.

Die Öffnungszeiten: 5. Dezember, 14:00–18:30 Uhr.

Freuen Sie sich auf ein stimmungsvolles Programm mit weihnachtlicher Musik, Maroniduft, Punsch und vielen besonderen Aktionen. Es erwarten Sie unter anderem:

  • Xmas-Karaoke von 15–16 Uhr
  • Tombola & Fotobox
  • Auftritt des Ottakringer Chors um 17 Uhr

Auch das Angebot im Innenhof lädt zum Entdecken ein – von Kunstausstellung, Imkereispezialitäten, Adventgestecken, kolumbianischen Köstlichkeiten bis hin zu Keramik, Modeschmuck, Naturkosmetik sowie Weinverkostung und -verkauf.

Gemeinsam genießen – gemeinsam helfen

Der Weihnachtsmarkt wird von Ottakringer Unternehmer:innen für die Menschen im Grätzl und für all jene organisiert, die sich schon auf Weihnachten freuen und einen schönen Weihnachtsmarkt abseits es großen Rummels verbringen wollen – und wir freuen uns, in diesem Rahmen mit unserem Punschstand einen Beitrag zu leisten.

Besuchen Sie uns, genießen Sie einen Punsch und unterstützen Sie gleichzeitig wichtige Risikoaufklärungsprojekte in Regionen, die besonders unter den Gefahren von Landminen und Blindgängern leiden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Petition: Keine Rückkehr von Landminen in Europa

Petition: Keine Rückkehr von Landminen in Europa

GGL unterstützt die Petition der International Campaign to Ban Landmines (ICBL) & WeMove Europe, die sich gegen den Einsatz von Landminen in Europa und das Aufweichen des Minenverbotsvertrags richtet.

Landminen sind keine ferne Bedrohung – sie sind bereits mitten in Europa Realität. Die Ukraine, Teil unseres Kontinents, gilt bereits als das am stärksten verminte Land der Welt. Wenn wir wegsehen, lassen wir zu, dass dere Einsatz dieser geächtete Waffe wieder als völlig „normal“ angesehen wird.

Der Appell der Petition

Wir rufen Sie auf, sich an die Seite der Überlebenden von Landminen und der Millionen unschuldiger Menschen auf der ganzen Welt zu stellen, die noch immer täglich von Landminen bedroht sind. Wenn Sie jetzt aussteigen, begraben Sie jahrzehntelange Fortschritte und öffnen dem wahllosen Töten für die nächsten Jahrzehnte Tür und Tor. Wir fordern Sie auf, im Übereinkommen über das Verbot von Landminen zu bleiben und sich für die Menschlichkeit einzusetzen.

Warum ist das so wichtig?

  • Weltweit müssen Millionen Menschen in der ständigen Angst um sich und ihre Lieben leben, umgeben von Landminen und nicht explodierten Kriegsresten.
  • Kriege werden beendet, Landminen bleiben oft Jahrzehnte im Boden versteckt und gefährden die Zivilbevölkerung.
  • Jedes Jahr ist eine hohe Opferzahl zu beklagen: Rund 85 % der Opfer sind Zivilist:innen, mehr als ein Drittel davon Kinder.

Was steht auf dem Spiel?

Wenn europäische Staaten den Minenverbotsvertrag aufkündigen, dann bröckelt das Schutz-Fundament, das wir uns über Jahrzehnte aufgebaut haben. Dabei steht viel auf dem Spiel:

  • Freiheit und Sicherheit: Landminen bleiben auch nach Kriegsende tödlich, sie verhindern die Rückkehr von Geflüchteten, blockieren Wiederaufbau und Landwirtschaft.

  • Wirtschaft und Entwicklung: Verminte Gebiete sind nicht nutzbar. Das behindert Wachstum und Exporte, Arbeitsplätze sind gefährdet.

  • Humanitäre Werte: Wenn Minen wieder gesellschaftsfähig werden, wird inakzeptables Leid hingenommen. Und das dürfen wir nicht zulassen.

  • Solidarität der Mitgliedsstaaten: Wenn einzelne Staaten aussteigen, droht ein Domino-Effekt. Die Allianz der Staaten, die Teil des Minenverbotsvertrages sind, könnte zerbrechen.

Warum wir uns einsetzen

Wir sind davon überzeugt: Die EU-Mitgliedstaaten tragen Verantwortung für die Glaubwürdigkeit des Landminenverbots. Tritt eine kleine Gruppe ohne Konsequenzen aus, sendet das ein verheerendes Signal und das weltweite Minenverbot verliert an Kraft. Das würde bedeuten: mehr Leid, mehr Tote, mehr zerstörte Leben.

Ihr Beitrag zählt, handeln Sie jetzt!

Unterschreiben Sie die Petition „Keine Rückkehr von Landminen nach Europa!“ von ICBL und WeMove Europe. Ihr Name zählt: Rufen Sie die Regierungen Europas dazu auf, den Minenverbotsvertrag weiterhin uneingeschränkt zu unterstützen. Nein zu Landminen!

 

Was bedeutet NTS?

Was bedeutet NTS?

Non-Technical Survey – Der erste Schritt zur Minenfreiheit!  

Bevor eine Fläche von Landminen befreit werden kann, braucht es vor allem eines: Wissen. Wissen darüber, wo sich gefährliche Gebiete befinden – und dieses Wissen liegt meist bei den Menschen vor Ort.

Der sogenannte Non-Technical Survey (NTS), auf Deutsch Nicht-technische Erkundung, ist der erste Schritt jeder Minenräumung. Dabei werden ohne technische Geräte Informationen gesammelt, um vermutete Gefahrenzonen zu identifizieren.

Unsere Partnerorganisationen führen dazu Gespräche mit der lokalen Bevölkerung, befragen Dorfbewohner:innen, Gemeindevorsteher:innen oder Rückkehrende, die das Gebiet kennen. Ergänzt werden diese Berichte durch Beobachtungen vor Ort – etwa sichtbare Spuren früherer Kämpfe, Warnzeichen oder beschädigte Flächen.

Aus all diesen Hinweisen entsteht ein genaues Bild der Situation: Wo könnte es gefährlich sein? Welche Wege sind sicher? Welche Gebiete müssen später technisch überprüft und geräumt werden?

Diese Informationen sind von unschätzbarem Wert. Sie bilden die Grundlage für jede weitere Maßnahme – vom detaillierten technischen Survey bis hin zur eigentlichen Minenräumung. Ohne die Stimmen der Betroffenen wäre eine sichere und effiziente Minenräumung nicht möglich.

Non-Technical Survey bedeutet: hinhören, verstehen, schützen.
Denn der Weg zu einer minenfreien Welt beginnt immer mit den Menschen, die in den betroffenen Regionen leben. Ihre Erfahrungen und Beobachtungen machen den Unterschied – und sie sind der Schlüssel zu mehr Sicherheit, Hoffnung und einem Leben ohne Angst vor Landminen.

Gemeinsam gegen Landminen unterstützt Partnerorganisationen dabei, solche NTS-Teams auszubilden und auszustatten. Wir fördern Projekte, die den Menschen vor Ort zuhören, ihr Wissen wertschätzen und in konkrete Schutzmaßnahmen umsetzen. Jede identifizierte Gefahrenzone, jedes markierte Gebiet und jede gewonnene Information ist ein Schritt hin zu unserem gemeinsamen Ziel: eine Welt ohne Landminen.

Landminen zerreißen Leben – unser Video

Landminen zerreißen Leben – unser Video

Unser Spot „Landminen zerreißen Leben“ ist zurück und läuft auch in KW 43 wieder auf 67 digitalen Screens von ZUGKRAFT in ganz Österreich.

Mit einer Reichweite von über 21 Millionen Sichtkontakten wird unsere Botschaft noch einmal dort sichtbar, wo täglich tausende Menschen unterwegs sind.

 

Jede Ausspielung macht klar, dass Landminen kein Problem der Vergangenheit sind, weil sie noch immer Kinder, Familien und ganze Gemeinden bedrohen.

Noch einmal ein herzliches Danke an ZUGKRAFT für diese wertvolle Unterstützung und an die Kreativagentur dunkelblaufastschwarz für Idee und Umsetzung des Spots. Gemeinsam können wir Bewusstsein schaffen und Leben retten.

Unterstützen auch Sie unsere Arbeit für eine sichere Zukunft:

Direkte Spenden an Familien

Direkte Spenden an Familien

Jedes Kind verdient Geborgenheit. Ihre Spende hilft, Not zu lindern und Hoffnung zu schenken. 

Manchmal ist es am effektivsten, direkt an benachteilige Familien zu spenden. Direkte Spenden ermöglichen es, gezielt dort zu helfen, wo die Not am größten ist – sei es durch finanzielle Unterstützung oder durch Sachspenden. Diese Form der Hilfe ist besonders wertvoll, da sie unmittelbar bei den Betroffenen ankommt und schnell Linderung verschaffen kann.

 

Warum direkte Spenden so wichtig sind

Familien, die in Armut leben oder von einer Krise betroffen sind, haben oft keine Zeit zu warten. Sie benötigen rasche Hilfe, um ihren Alltag zu bewältigen. Direkte Spenden können hier den entscheidenden Unterschied machen.

Gerade im Bereich der Minenopferhilfe kann eine direkte Spende an eine betroffene Familie lebensrettend sein. Denn von Landminen verseuchte Länder zählen zu den ärmsten der Welt. Es sind zumeist Länder ohne ein funktionierendes Gesundheitssystem, ohne Sozialleistungen und ohne Pensionsvorsorge. Verunglückt ein Familienvater, in vielen Fällen der Haupternährer, bedeutet dies Hunger und Not für die ganze Familie. Häufig können die Kinder nicht mehr zur Schule gehen. Die Armut wird so in die nächste Generation getragen.

 

Notfallfonds für direkte Hilfe

Gemeinsam gegen Landminen hat einen Notfallsfonds für derartige Fälle. Erfahren wir von Notlagen nach Minenunfällen, stellen wir rasch und unbürokratisch Hilfe bereit. Das reicht von den Transportkosten in ein Krankenhaus über die Bereitstellung von Nahrungsmitteln und Hilfsmitteln wie Prothesen oder Rollstühlen bis hin zur Schaffung einer neuen Einnahmequelle für das Minenopfer.

Ein Beispiel zeigt, wie unsere Hilfe das Leben einer ganzen Familie zum Besseren wandelte: Ein afghanischer Familienvater litt an den Folgen eines unzureichend behandelten Minenunfalls. Er konnte seine Familie nicht mehr ernähren, die Kinder mussten die Schule verlassen, die Familie war von den Almosen der Dorfgemeinschaft abhängig. Durch die Kostenübernahme durch GGL erhielt er eine adäquate medizinische Behandlung und eine gut sitzende Prothese, die ihm ein schmerzfreies Gehen ermöglicht. Vor allem konnten wir ihm durch die Finanzierung einiger Bienenstöcke und von Imkereigeräten eine neue Erwerbsmöglichkeit bereitstellen. Mit dem Honigverkauf kann er seine Familie seither versorgen und seine Kinder zur Schule schicken. Er erhielt so nicht nur die Möglichkeit, seine Situation zu verbessern, sondern auch wieder ein angesehenes Mitglied der Gemeinschaft zu sein.

 

Sachspenden: Eine wertvolle Hilfe

Nicht immer muss es Geld sein. Auch Sachspenden können Familien in Not enorm helfen. Kleidung, Spielzeug, Möbel oder Haushaltsgeräte – all diese Dinge können den Alltag von Familien erleichtern und ihnen das Gefühl geben, nicht allein zu sein. Viele Organisationen sammeln Sachspenden und verteilen sie gezielt an Familien, die sie dringend benötigen.

Diese Art von Sachspenden ist für die Arbeit von GGL nicht von Bedeutung. Doch sammeln wir zum Beispiel nicht mehr gebrauchte Prothesen, die in unseren Projektländern für Minenopfer adaptiert werden und für sie eine große Hilfe sein können. Eine besondere Form der Sachspenden erhalten wir für unsere jährliche Online-Auktion für Minenopfer am Giving Tuesday, dem weltweiten Tage des Gebens. Lesen Sie hier mehr darüber.

 

Langfristige Unterstützung durch direkte Spenden

Direkte Spenden sind nicht nur eine kurzfristige Lösung, sondern können auch langfristige Veränderungen bewirken. Durch die Unterstützung von Familien in Not wird sichergestellt, dass Kinder in einer stabilen Umgebung aufwachsen können. Das hat nicht nur positive Auswirkungen auf die Kinder selbst, sondern auch auf die gesamte Gemeinschaft.

 

Unser Fazit: Direkte Spenden an Familien sind eine einfache und effektive Möglichkeit, um Gutes zu tun. Jede Spende, ob groß oder klein, kann das Leben einer Familie nachhaltig verändern und Hoffnung auf eine bessere Zukunft geben.

Eine Kampagne, die hinschauen lässt

Eine Kampagne, die hinschauen lässt

Mit unserer Kampagne „Landminen zerreißen Leben“ machen wir auf eine Gefahr aufmerksam, die für Millionen Menschen weltweit noch immer alltäglich ist.

Landminen bedrohen das Leben von Zivilistinnen und Zivilisten – lange nachdem ein Konflikt vorbei ist. Jeder Schritt kann in betroffenen Regionen tödlich sein. Nur durch Aufklärung und Minenräumung kann Sicherheit zurückkehren und ein normales Leben wieder möglich werden.

Um diese Botschaft in die Öffentlichkeit zu tragen, wurde die Kampagne diesen Herbst auch auf Plakaten in ganz Österreich sichtbar. Die eindrucksvollen Motive zeigen, was Landminen anrichten – und warum wir nicht wegsehen dürfen.

Ein starkes Statement braucht starke Partner. Unser besonderer Dank gilt der Kreativagentur dunkelblaufastschwarz, die uns mit Idee, Gestaltung und Umsetzung dieser Kampagne unterstützt hat. Durch ihre gespendeten Designs und Plakatflächen gelangt unsere Botschaft dorthin, wo Menschen täglich vorbeigehen – auf Straßen, Plätzen und in Städten in ganz Österreich.

So entsteht Bewusstsein an Orten des Alltags. Denn je mehr Menschen von der weltweiten Minengefahr erfahren, desto größer wird die Chance, gemeinsam etwas zu verändern.

„Landminen zerreißen Leben“ ist mehr als ein Kampagnentitel – es ist ein Aufruf zum Handeln. Jede Spende, jedes Gespräch und jedes Stück Aufmerksamkeit hilft dabei, das Leid durch Landminen zu beenden.