Wir haben gewonnen!

Wir haben gewonnen!

Wir freuen uns über einen ganz besonderen Gewinn! 

GGL hat am OSGS-Forum bei einem Preisausschreiben einen tollen Preis gewonnen!

Wir freuen uns unglaublich über den Gewinn einer reichweitenstarken digitalen Außenwerbekampagne von ZUGKRAFT!

Der Gewinn umfasst eine zweiwöchige Kampagne auf 67 digitalen Screens von ZUGKRAFT in ganz Österreich mit einer Reichweite von 21 Millionen Sichtkontakten und 320.000 Ausspielungen eines 10-Sekunden-Spots im Wert von € 68.000,- Medienwert.

Wir freuen uns schon jetzt auf die Planung und Umsetzung unserer Kampagne – für eine minenfreie Welt!

Spenden für Kinder in Not

Spenden für Kinder in Not

Aus Not wird Hoffnung – dank Ihrer Spende

Spenden für Kinder sind mehr als nur eine finanzielle Unterstützung – sie sind ein Zeichen der Hoffnung und ein Schritt in Richtung einer besseren Zukunft. Jede Spende, egal wie klein, kann das Leben eines Kindes nachhaltig verändern. Doch warum ist es so wichtig, gerade Kindern zu helfen? Die Antwort liegt auf der Hand: Kinder sind die Zukunft jeder Gesellschaft, und sie verdienen es, in einer sicheren und liebevollen Umgebung aufzuwachsen.

 

Warum Spenden für Kinder so wichtig sind

Kinder, die in Armut oder schwierigen Lebensverhältnissen leben, haben oft keine Chance auf eine gerechte Bildung, medizinische Versorgung oder sogar ausreichend Nahrung. In Ländern, die von Landminen und nicht explodierten Kriegsüberresten betroffen sind, kann ihre Lebenssituation durch verminte Ackerflächen, Straßen und Wohngebiete besonders dramatisch sein. Kinder werden dort häufig Opfer gefährlicher Sprengfallen: Mehr als die Hälfte der zivilen Opfer von Landminen sind Kinder.

 Hier kommen Spenden ins Spiel. Sie ermöglichen es Hilfsorganisationen, Projekte zu finanzieren, die genau diese Lücken schließen. Ob es um den Bau von Schulen, die Bereitstellung von medizinischer Versorgung, die Unterstützung von Familien in Not oder lebenswichtige Minenrisiko-Schulungen und Entminung geht – jede Spende zählt.

 Spenden für Kinder haben auch einen positiven Effekt auf die Gemeinschaft. Wenn Kinder unterstützt werden, profitieren nicht nur sie selbst, sondern auch ihre Familien und das gesamte Umfeld. Eine gut ausgebildete, gesunde und in einer sicheren Umgebung aufwachsende Generation kann langfristig dazu beitragen, Armut zu reduzieren und die Gesellschaft zu stärken.

 

Wie Spenden das Leben von Kindern verändern

Stellen Sie sich vor, Sie könnten einem Kind die Möglichkeit geben, zur Schule zu gehen, anstatt arbeiten zu müssen. Oder Sie könnten einem verletzten Kind die medizinische Behandlung ermöglichen, die es dringend benötigt. Spenden machen genau das möglich. Sie geben Kindern eine Chance auf ein besseres Leben und schenken ihnen Hoffnung.

Ein Beispiel: Es sind gerade die ärmsten Länder des globalen Südens, die von Landminen und nicht explodierten Kriegsüberresten betroffen sind. Verunglückt der Familienvater und Haupternährer der Familie, kann dies für die gesamte Familie größte Not bedeuten. In vielen Fällen können die Kinder nicht mehr zur Schule gehen. Mit einer behindertengerechten, neuen Einkommensquelle für den Familienvater kann Hilfe zur Selbsthilfe ermöglicht werden. Solche Projekte zeigen, wie wichtig es ist, gezielt zu spenden und sicherzustellen, dass Kinder durch Hunger und fehlende Schulbildung nicht ihrer Zukunft beraubt werden.

 

Langfristige Nachhaltigkeit durch Spenden

Spenden für Kinder sind nicht nur eine kurzfristige Hilfe, sondern können langfristige Veränderungen bewirken. Durch die Unterstützung von Minenräumprojekten wird Wiederaufbau erst möglich. Kinder erhalten so ein sicheres Lebensumfeld. Mit darauf aufbauenden Bildungsprojekten wird sichergestellt, dass Kinder auch in Zukunft bessere Chancen haben. Es geht darum, nicht nur die Symptome zu lindern, sondern die Ursachen von Armut und Ungerechtigkeit zu bekämpfen.

 Wenn Sie also das nächste Mal überlegen, wie Sie helfen können, bedenken Sie bitte: Jede Spende, die Sie für Kinder tätigen, ist ein Schritt in Richtung einer besseren Welt. Gemeinsam können wir Kindern in Not die Zukunft schenken, die sie verdienen.

Minenverbotsvertrag: Das Tabu bröckelt

Minenverbotsvertrag: Das Tabu bröckelt

Mehr als 100 Millionen Menschen müssen in Gebieten leben, die noch immer mit Landminen oder explosiven Kriegsresten verseucht sind. Der Minenverbotsvertrag, das sogenannte Ottawa-Abkommen, hat in den letzten Jahrzehnten viele Verbesserungen bewirkt. Nun kommt das Abkommen zunehmend unter Druck.

Seit 1997 verbietet das Ottawa-Abkommen Herstellung, Lagerung und Einsatz von Antipersonenminen. Über 160 Staaten haben es im Laufe der Jahre unterzeichnet. Einige der größten Militärmächte, darunter die USA, Russland und China, verweigern bis heute den Beitritt.

In den letzten Jahren ist die Zahl der Opfer wieder gestiegen:
2023 wurden laut internationalen Berichten rund 5.700 Menschen durch Minen verletzt oder getötet. 84 Prozent der Opfer waren Zivilpersonen, viele von ihnen Kinder. Besonders betroffen sind Burma/Myanmar, Syrien und Afghanistan.

Rückschritt in Europa

Besorgniserregend ist, dass selbst in Europa das einst klare Tabu zu bröckeln beginnt: Angesichts des Krieges in der Ukraine diskutieren mehrere europäische Länder offen darüber, das Ottawa-Abkommen zu verlassen oder neu zu bewerten. Als erstes EU-Land hat Litauen diesen Schritt bereits gesetzt.

Die Verteidigungsminister von Polen, Lettland und Estland sehen es in einer gemeinsamen Erkärung als entscheidend an, den „Verteidigungskräften Flexibilität und Entscheidungsfreiheit zu bieten, um potenziell neue Waffensysteme und Lösungen zur Stärkung der Verteidigung der verwundbaren Ostflanke des Bündnisses“ einzusetzen.

Auch in Finnland gibt es diesbezügliche Überlegungen, die mit einer „veränderten Sicherheitslage“ an der Grenze zu Russland begründet werden. Doch der Einsatz von Minen würde unweigerlich wieder zu zivilen Opfern und jahrzehntelanger Gefährdung führen.

Eine gefährliche Entwicklung

Auch die USA haben die mögliche Lieferung sogenannter intelligenter Minen an die Ukraine angekündigt – Waffen, die sich angeblich selbst zerstören. Menschenrechtsorganisationen warnen jedoch: Es gibt keine sichere Mine. Jede Mine bleibt eine tödliche Falle für Zivilist:innen – oft noch Jahrzehnte nach Ende eines Konflikts.

Unsere Verantwortung: Keine Rückkehr zu Minen

Diese Entwicklungen zeigen: Das globale Engagement gegen Landminen darf nicht nachlassen. Jeder Rückschritt bedeutet neues Leid, neue Unsicherheit und neue Opfer.

Gemeinsam gegen Landminen setzt sich deshalb weiterhin dafür ein, dass das Ottawa-Abkommen respektiert und umgesetzt wird und dass betroffene Regionen Unterstützung beim Räumen, Aufklären und Schützen erhalten.

Unsere Bitte: Helfen Sie mit, das Bewusstsein wachzuhalten. Sprechen Sie über die Gefahr von Minen und unterstützen Sie unsere Arbeit für eine sichere, minenfreie Zukunft.

Landmine Monitor 2024 erschienen

Landmine Monitor 2024 erschienen

„Jeder Schritt kann tödlich sein“ – Der gestern veröffentlichte Landmine Monitor 2024 zeigt alarmierende Zahlen.

Gestern wurde in Bangkok der jährliche Landmine Monitor der Internationalen Kampagne für das Verbot von Landminen (ICBL) veröffentlicht. Der Bericht dokumentiert alarmierende Zahlen: Mindestens 5.757 Tote und Verletzte durch Landminen und explosive Kriegsreste im Jahr 2023 – ein Anstieg von 22 % im Vergleich zum Vorjahr. Besonders erschütternd: 84 % der Opfer waren Zivilist:innen, davon ein großer Anteil Kinder.

Der Landmine Monitor ist eine der wichtigsten Informationsquellen zur Umsetzung des Minenverbotsvertrags und zeigt eindrücklich, wie dringend internationale Anstrengungen für eine Welt ohne Landminen sind.

In den kommenden Wochen werden wir ausführlicher auf die Ergebnisse des Berichts eingehen und über die Arbeit gegen Landminen berichten.

Landminen-Meldungen Jänner 2024

Landminen-Meldungen Jänner 2024

Jänner 2024:  Meldungen und Nachrichten zu Unfällen mit Landminen und Blindgängern.

Ohne einen Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben, stellen wir hier jedes Monat akutelle Meldungen zu Minenunfällen zusammen. Diese Berichte sollen veranschaulichen, wie groß die Gefahr eines Minenunfalls für Menschen in einem verminten Lebensumfeld ist. Diese Liste zeigt auch, dass es an fast jedem Tag zu einem derartigen Unfall kommt, wobei längst nicht über alle Minenunfälle berichtet wird.

4.01.24

Pakistan

Drei Kinder im Alter von fünf bis 15 Jahren weideten Ziegen auf den Feldern in der Gegend von Khajori. Sie wurden getötet, als eines von ihnen auf eine Landmine trat. Die Kinder brachten oft das Vieh ihrer Familie zum Weiden auf die Felder.

https://www.aninews.in/news/world/asia/pakistan-3-killed-in-landmine-blast-in-north-waziristan20240104201431/

 

7.01.24

Libyen

Eine Person wurde durch die Explosion einer Landmine in der Region Ain Zara, südlich von Tripolis, schwer verletzt und verlor einen Fuß und eine Hand.

https://libyaobserver.ly/inbrief/citizen-injured-landmine-explosion-tripoli

 

17.01.2024

Jemen

Eine Landmine tötete einen Jungen in der Provinz Hodeidah im Westen des Jemen.

https://en.mehrnews.com/news/210957/Landmine-kills-boy-in-Yemen-s-western-coastal-province

 

31.01.2024

Burma/Myanmar

Allein im Januar haben Landminen im Norden Myanmars eine Frau getötet, weitere fünf Frauen und 17 Männer wurden durch Landminen verletzt. Die meisten der Verletzten befanden sich im nördlichen Shan-Staat und haben durch die Explosionen Gliedmaßen verloren, so soziale Hilfsorganisationen.

Die tödlich verunglückte Frau befand sich auf dem Weg zu einem Bauernhof.
Ein 36-jähriger Mann aus dem Township Namtu wurde beim Bambusschneiden von der Explosion verletzt.
Einem 29-jährigen Mann musste ein Bein amputiert werden, nachdem er beim Holzfällen auf eine Landmine getreten war.

https://www.rfa.org/english/news/myanmar/landmines-02012024050023.html

 

SYRIEN

Opfer von Kriegsrelikten in Syrien im Jänner 2024:

Unter 25 getöteten und verletzten Zivilisten bei Explosionen von Kriegshinterlassenschaften befinden sich 22 Kinder.

Todesopfer: 7 Zivilisten, darunter 7 Kinder.
Verwundete: 18 Zivilisten, darunter 15 Kinder.

https://www.syriahr.com/en/category/human-rights-violations/victims-of-explosions/ieds/

https://www.syriahr.com/en/324382/

 

1.01.24

Distrikt Deir Ezzor

vier Kinder wurden durch die Explosion einer alten Landmine schwer verletzt, als sie auf einem Acker im Dorf Mazlum spielten. Die verletzten Kinder wurden zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

https://www.syriahr.com/en/321912/

 

2.01.24

Distrikt Aleppo

Ein Kind wurde durch die Explosion einer Landmine aus Kriegsresten in der Stadt Khan Toman verletzt.

https://www.syriahr.com/en/321912/

 

4.01.24

Aleppo

Ein Kind wurde getötet und zwei weitere wurden durch die Explosion einer alten Landmine verletzt, als sie auf einem Acker im Dorf Khaneyz im Norden der Stadt Al-Raqqah spielten.
https://www.syriahr.com/en/321833/

 

7.01.24

Distrikt Deir Ezzor

Ein Kind wurde durch die Explosion einer alten Landmine getötet, als es auf einem Acker im Dorf Mazlum spielte.

https://www.syriahr.com/en/322021/

 

9.01.24

Distrikt Deir Ezzor

Bei der Explosion einer alten Landmine hinter einer Schule im Stadtteil Al-Jourah wurden zwei Kinder getötet und ein kleines Mädchen schwer verletzt.

https://www.syriahr.com/en/322348/

 

13.01.24

Distrikt Hama

Ein Zivilist in seiner Vierzigern wurde durch die Explosion einer alten Landmine östlich von Hama, verletzt und zur Behandlung in das nationale Krankenhaus von Salamiyah gebracht.

https://www.syriahr.com/en/322526/

 

15.01.24

Distrikt Deir Ezzor

Ein 15-jähriger Junge wurde durch die Explosion einer alten Landmine in der Stadt Deir Ezzor verletzt.

https://www.syriahr.com/en/322811/

 

25.01.24

Distrikt Rif Dimashq

Zwei Kinder, ein 13- und ein 16-jähriges, wurden durch die Explosion eines nicht explodierten Kriegsrestes in der Stadt Outayah getötet.

https://www.syriahr.com/en/323766/

 

30.01.24

Distrikt Deir Ezzor

Eine Frau in den 50ern und ihr 13-jähriger Sohn wurden durch die Explosion einer Landmine aus Kriegsüberresten verletzt, als das Kind in der Nähe seines Hauses in Al-Ashara City mit der Landmine spielte.

https://www.syriahr.com/en/324212/

 

 

Landmine Monitor 2023

Landmine Monitor 2023

Heute ist der „Landmine Monitor 2023“ erschienen!

Mitte November veröffentlicht die Internationalen Kampagne für das Verbot von Landminen (ICBL), deren Mitglied Gemeinsam gegen Landminen ist, den jährlichen „Landmine Monitor“. Dieser fasst alle relevanten Zahlen zur Minenproblematik und der Maßnahmen für eine minenfreie Welt des Vorjahres zusammen.

Was sind die wesentlichen Aussagen zu zivilen Opfern?

Der „Landmine Monitor 2023“ offenbart eine alarmierende Zunahme ziviler Opfer durch Landminen. Demnach wurden im letzten Jahr weltweit mindestens 4.710 Menschen durch Landminen getötet oder verletzt. Besonders Zivilist:innen sind von diesen weltweit verurteilten Waffen betroffen: Sie stellen 85 % aller Opfer. In mehr als 1.100 Fällen waren die Opfer Kinder.

2023 wurden in 51 Staaten und Regionen Todesfälle oder Verletzungen durch Minen dokumentiert. Eine hohe Dunkelziffer ist speziell in Krisenregionen zu befürchten. Syrien führt diese traurige Liste mit mindestens 834 Menschen an, die dort durch Landminen und nicht detonierte Sprengkörper getötet oder verletzt wurden. Im Jemen und in Burma/Myanmar wurden ebenfalls jeweils über 500 Tote und Verletzte durch Landminen gemeldet.

Dramatischer Anstieg in der Ukraine

Einen besonders besorgniserregenden Anstieg verzeichnete die Ukraine mit 608 Minenopfern im letzten Jahr – ein mehr als zehnfacher Anstieg im Vergleich zum Jahr 2021!

GGL hilft aktuell in der Provinz Tschernihiw und finanziert Minenräumung von ukrainischen Schulen sowie lebensrettende Risikoaufklärung für Kinder und Jugendliche mit.

Diese Zahlen unterstreicht die Dringlichkeit, Antipersonenminen zu bekämpfen und die internationale Gemeinschaft zum Handeln aufzufordern.