Wichtige österreichische Hilfsorganisationen

Wichtige österreichische Hilfsorganisationen

Gemeinsam stark für Menschen in Not

Österreich ist bekannt für seine starke humanitäre Tradition und die zahlreichen Hilfsorganisationen, die sich weltweit für Menschen in Not einsetzen. Viele Organisationen leisten wichtige Arbeit in Krisengebieten. Andere sind in Österreich selbst aktiv, um benachteiligte Kinder und Familien zu unterstützen. Eine dieser Organisationen ist Gemeinsam gegen Landminen (GGL), die sich seit 2002 für ein sicheres Lebensumfeld für alle und eine minenfreie Welt einsetzt.

 

GGL – Eine Hilfsorganisation mit Herz

Gemeinsam gegen Landminen ist eine österreichische Hilfsorganisation, die sich auf die Verhinderung von Unfällen durch Sprengfallen aller Art, ein sicheres Leben in von Landminen betroffenen Ländern und auf Hilfe für Minenopfer spezialisiert hat. In Österreich setzen wir uns für die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für diese Themen und für die Not betroffener Menschen ein. Was GGL besonders auszeichnet, ist ihre transparente Arbeitsweise und ihr Engagement, Spenden gezielt dort einzusetzen, wo sie am dringendsten benötigt werden.

Ein Beispiel für die Arbeit von GGL ist das Engagement in der Ukraine. Bereits seit Beginn des Konflikts in der Ostukraine und verstärkt seit dem Angriff Russlands vor drei Jahren hat die Organisation zahlreiche Projekte unterstützt, um Minenräumung voranzubringen, Schulen und Kindergärten sicher zu machen, die Menschen, vor allem Kinder, vor den Gefahren von Sprengfallen aller Art zu warnen und Minenopfer zu unterstützen.  Dabei hat GGL mit seinem Projektpartner vor Ort immer wieder erfolgreich gezeigt, wie wichtig schnelles und effektives Handeln in Krisenzeiten ist.

 

Warum GGL unterstützen?

Gemeinsam gegen Landminen steht für Transparenz und Nachhaltigkeit. Jede Spende, die bei der Organisation eingeht, wird genau dokumentiert und hilft mit, die Arbeit in den Projektländern zu finanzieren. Das gibt Spenderinnen und Spendern die Sicherheit, dass ihr Geld dort ankommt, wo es gebraucht wird. GGL arbeitet eng mit lokalen Partnern zusammen, um sicherzustellen, dass die Hilfe auch langfristig wirkt.

Ein weiterer Pluspunkt von GGL ist unser Fokus auf Bildung. Die Organisation setzt sich dafür ein, dass Kinder in von Landminen betroffenen Regionen Zugang zu sicheren Schulen und zu Bildungsmaterialien erhalten sowie jenes Wissen vermittelt bekommen, das sie vor Minenunfällen schützt. Denn Bildung ist der Schlüssel zu einer besseren Zukunft und Minenrisiko-Aufklärung eröffnet einen sicheren Weg dorthin. So setzt sich GGL dafür ein, dass jedes Kind die Chance auf eine gute Ausbildung in einem sicheren Lebensumfeld bekommt.

 

Österreichische Hilfsorganisationen: Ein starkes Netzwerk

Neben GGL gibt es in Österreich noch viele weitere Hilfsorganisationen, die sich für Kinder und Familien einsetzen. Organisationen wie Care, Caritas, Rotes Kreuz oder Volkshilfe leisten wichtige Arbeit, sowohl in Österreich als auch international. Mit vielen dieser Organisationen arbeitet GGL in Verbänden und Netzwerken zusammen, um gemeinsam noch mehr erreichen zu können.

Wenn Sie also überlegen, wie Sie helfen können, so ist die Unterstützung einer österreichischen Hilfsorganisation wie Gemeinsam gegen Landminen eine großartige Möglichkeit. Mit Ihrer Spende können Sie dazu beitragen, dass Kinder in Not eine bessere Zukunft haben und Familien in schwierigen Zeiten gezielt und nachhaltig unterstützt werden.

Spenden absetzen in Österreich

Spenden absetzen in Österreich

Steuern sparen und gleichzeitig Gutes tun? In Österreich ist das möglich! Wenn Sie spenden, unterstützen Sie nicht nur wertvolle Projekte, sondern können auch Ihre Steuerlast reduzieren. Doch wie funktioniert das genau, und was müssen Sie beachten?

 

Steuerliche Vorteile nutzen

Spenden an gemeinnützige Organisationen, wie etwa mildtätige Hilfsorganisationen, Museen oder Freiwillige Feuerwehren, können Sie laut § 4a Abs. 6 Einkommensteuergesetz als Sonderausgaben geltend machen. Das bedeutet: Je höher Ihre Spende, desto mehr reduzieren Sie Ihre steuerliche Bemessungsgrundlage – maximal um bis zu 10 %.

Ein Beispiel: Spenden Sie 1.000 € und haben einen Steuersatz von 30 %, sparen Sie 300 € an Einkommensteuer. Ihr Nettoaufwand beträgt somit nur 700 €, während die begünstigte Organisation die vollen 1.000 € erhält.

 

So einfach geht’s

Damit Ihre Spende automatisch in der Steuererklärung bzw. Lohnsteuerausgleich als Sonderausgabe berücksichtigt wird, müssen Sie zwei Dinge tun:

  1. Geben Sie der Organisation Ihren vollständigen Namen und Ihr Geburtsdatum bekannt.
  2. Stellen Sie sicher, dass die Organisation auf der Liste des Bundesministeriums für Finanzen steht.

Die Organisation übermittelt Ihre Daten verschlüsselt an das Finanzamt, sodass die Spende in Ihrer Steuererklärung automatisch aufscheint – ohne zusätzlichen Aufwand für Sie. Einfacher kann Steuern sparen kaum sein!

 

Emotion trifft Pragmatismus

Stellen Sie sich vor: Ihre Spende ermöglicht einem Dorf einen sicheren, weil minenfreien Zugang zur Trinkwasserstelle oder schützt ein Kind durch Minenrisiko-Aufklärung vor einem tragischen Unfall. Gleichzeitig profitieren Sie selbst von einer geringeren Steuerrechnung. Das ist eine Win-Win-Situation, die nicht nur Ihr Portemonnaie, sondern auch Ihr Herz erwärmt. Viele Österreicherinnen und Österreicher nutzen diesen Mechanismus bereits, um ihr soziales Engagement mit finanzieller Klugheit zu verbinden.

 

Achtung bei Firmenspenden

Privatspenden werden automatisch erfasst, doch bei Spenden aus dem Unternehmensvermögen gelten andere Regeln. Hier müssen die Beträge als Betriebsausgaben deklariert werden. Wenn Sie eine Spende als Firmenspende tätigen, übermitteln wir von Gemeinsam gegen Landminen gerne eine Spendenbestätigung für Ihre Finanzunterlagen.

 

Fazit

Spenden lohnen sich doppelt: Sie helfen dort, wo es nötig ist, und entlasten Sie finanziell. Nutzen Sie diese Chance – für eine solidarischere Gesellschaft und eine freundlichere Steuererklärung.

Wir haben gewonnen!

Wir haben gewonnen!

Wir freuen uns über einen ganz besonderen Gewinn! 

GGL hat am OSGS-Forum bei einem Preisausschreiben einen tollen Preis gewonnen!

Wir freuen uns unglaublich über den Gewinn einer reichweitenstarken digitalen Außenwerbekampagne von ZUGKRAFT!

Der Gewinn umfasst eine zweiwöchige Kampagne auf 67 digitalen Screens von ZUGKRAFT in ganz Österreich mit einer Reichweite von 21 Millionen Sichtkontakten und 320.000 Ausspielungen eines 10-Sekunden-Spots im Wert von € 68.000,- Medienwert.

Wir freuen uns schon jetzt auf die Planung und Umsetzung unserer Kampagne – für eine minenfreie Welt!

Spenden für Kinder in Not

Spenden für Kinder in Not

Aus Not wird Hoffnung – dank Ihrer Spende

Spenden für Kinder sind mehr als nur eine finanzielle Unterstützung – sie sind ein Zeichen der Hoffnung und ein Schritt in Richtung einer besseren Zukunft. Jede Spende, egal wie klein, kann das Leben eines Kindes nachhaltig verändern. Doch warum ist es so wichtig, gerade Kindern zu helfen? Die Antwort liegt auf der Hand: Kinder sind die Zukunft jeder Gesellschaft, und sie verdienen es, in einer sicheren und liebevollen Umgebung aufzuwachsen.

 

Warum Spenden für Kinder so wichtig sind

Kinder, die in Armut oder schwierigen Lebensverhältnissen leben, haben oft keine Chance auf eine gerechte Bildung, medizinische Versorgung oder sogar ausreichend Nahrung. In Ländern, die von Landminen und nicht explodierten Kriegsüberresten betroffen sind, kann ihre Lebenssituation durch verminte Ackerflächen, Straßen und Wohngebiete besonders dramatisch sein. Kinder werden dort häufig Opfer gefährlicher Sprengfallen: Mehr als die Hälfte der zivilen Opfer von Landminen sind Kinder.

Hier kommen Spenden ins Spiel. Sie ermöglichen es Hilfsorganisationen, Projekte zu finanzieren, die genau diese Lücken schließen. Ob es um den Bau von Schulen, die Bereitstellung von medizinischer Versorgung, die Unterstützung von Familien in Not oder lebenswichtige Minenrisiko-Schulungen und Entminung geht – jede Spende zählt.

Spenden für Kinder haben auch einen positiven Effekt auf die Gemeinschaft. Wenn Kinder unterstützt werden, profitieren nicht nur sie selbst, sondern auch ihre Familien und das gesamte Umfeld. Eine gut ausgebildete, gesunde und in einer sicheren Umgebung aufwachsende Generation kann langfristig dazu beitragen, Armut zu reduzieren und die Gesellschaft zu stärken.

 

Wie Spenden das Leben von Kindern verändern

Stellen Sie sich vor, Sie könnten einem Kind die Möglichkeit geben, zur Schule zu gehen, anstatt arbeiten zu müssen. Oder Sie könnten einem verletzten Kind die medizinische Behandlung ermöglichen, die es dringend benötigt. Spenden machen genau das möglich. Sie geben Kindern eine Chance auf ein besseres Leben und schenken ihnen Hoffnung.

Ein Beispiel: Es sind gerade die ärmsten Länder des globalen Südens, die von Landminen und nicht explodierten Kriegsüberresten betroffen sind. Verunglückt der Familienvater und Haupternährer der Familie, kann dies für die gesamte Familie größte Not bedeuten. In vielen Fällen können die Kinder nicht mehr zur Schule gehen. Mit einer behindertengerechten, neuen Einkommensquelle für den Familienvater kann Hilfe zur Selbsthilfe ermöglicht werden. Solche Projekte zeigen, wie wichtig es ist, gezielt zu spenden und sicherzustellen, dass Kinder durch Hunger und fehlende Schulbildung nicht ihrer Zukunft beraubt werden.

 

Langfristige Nachhaltigkeit durch Spenden

Spenden für Kinder sind nicht nur eine kurzfristige Hilfe, sondern können langfristige Veränderungen bewirken. Durch die Unterstützung von Minenräumprojekten wird Wiederaufbau erst möglich. Kinder erhalten so ein sicheres Lebensumfeld. Mit darauf aufbauenden Bildungsprojekten wird sichergestellt, dass Kinder auch in Zukunft bessere Chancen haben. Es geht darum, nicht nur die Symptome zu lindern, sondern die Ursachen von Armut und Ungerechtigkeit zu bekämpfen.

Wenn Sie also das nächste Mal überlegen, wie Sie helfen können, bedenken Sie bitte: Jede Spende, die Sie für Kinder tätigen, ist ein Schritt in Richtung einer besseren Welt. Gemeinsam können wir Kindern in Not die Zukunft schenken, die sie verdienen.

Landmine Monitor 2024 erschienen

Landmine Monitor 2024 erschienen

„Jeder Schritt kann tödlich sein“ – Der gestern veröffentlichte Landmine Monitor 2024 zeigt alarmierende Zahlen.

Gestern wurde in Bangkok der jährliche Landmine Monitor der Internationalen Kampagne für das Verbot von Landminen (ICBL) veröffentlicht. Der Bericht dokumentiert alarmierende Zahlen: Mindestens 5.757 Tote und Verletzte durch Landminen und explosive Kriegsreste im Jahr 2023 – ein Anstieg von 22 % im Vergleich zum Vorjahr. Besonders erschütternd: 84 % der Opfer waren Zivilist:innen, davon ein großer Anteil Kinder.

Der Landmine Monitor ist eine der wichtigsten Informationsquellen zur Umsetzung des Minenverbotsvertrags und zeigt eindrücklich, wie dringend internationale Anstrengungen für eine Welt ohne Landminen sind.

In den kommenden Wochen werden wir ausführlicher auf die Ergebnisse des Berichts eingehen und über die Arbeit gegen Landminen berichten.

Landminen-Meldungen Jänner 2024

Landminen-Meldungen Jänner 2024

Jänner 2024:  Meldungen und Nachrichten zu Unfällen mit Landminen und Blindgängern.

Ohne einen Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben, stellen wir hier jedes Monat akutelle Meldungen zu Minenunfällen zusammen. Diese Berichte sollen veranschaulichen, wie groß die Gefahr eines Minenunfalls für Menschen in einem verminten Lebensumfeld ist. Diese Liste zeigt auch, dass es an fast jedem Tag zu einem derartigen Unfall kommt, wobei längst nicht über alle Minenunfälle berichtet wird.

4.01.24

Pakistan

Drei Kinder im Alter von fünf bis 15 Jahren weideten Ziegen auf den Feldern in der Gegend von Khajori. Sie wurden getötet, als eines von ihnen auf eine Landmine trat. Die Kinder brachten oft das Vieh ihrer Familie zum Weiden auf die Felder.

https://www.aninews.in/news/world/asia/pakistan-3-killed-in-landmine-blast-in-north-waziristan20240104201431/

 

7.01.24

Libyen

Eine Person wurde durch die Explosion einer Landmine in der Region Ain Zara, südlich von Tripolis, schwer verletzt und verlor einen Fuß und eine Hand.

https://libyaobserver.ly/inbrief/citizen-injured-landmine-explosion-tripoli

 

17.01.2024

Jemen

Eine Landmine tötete einen Jungen in der Provinz Hodeidah im Westen des Jemen.

https://en.mehrnews.com/news/210957/Landmine-kills-boy-in-Yemen-s-western-coastal-province

 

31.01.2024

Burma/Myanmar

Allein im Januar haben Landminen im Norden Myanmars eine Frau getötet, weitere fünf Frauen und 17 Männer wurden durch Landminen verletzt. Die meisten der Verletzten befanden sich im nördlichen Shan-Staat und haben durch die Explosionen Gliedmaßen verloren, so soziale Hilfsorganisationen.

Die tödlich verunglückte Frau befand sich auf dem Weg zu einem Bauernhof.
Ein 36-jähriger Mann aus dem Township Namtu wurde beim Bambusschneiden von der Explosion verletzt.
Einem 29-jährigen Mann musste ein Bein amputiert werden, nachdem er beim Holzfällen auf eine Landmine getreten war.

https://www.rfa.org/english/news/myanmar/landmines-02012024050023.html

 

SYRIEN

Opfer von Kriegsrelikten in Syrien im Jänner 2024:

Unter 25 getöteten und verletzten Zivilisten bei Explosionen von Kriegshinterlassenschaften befinden sich 22 Kinder.

Todesopfer: 7 Zivilisten, darunter 7 Kinder.
Verwundete: 18 Zivilisten, darunter 15 Kinder.

https://www.syriahr.com/en/category/human-rights-violations/victims-of-explosions/ieds/

https://www.syriahr.com/en/324382/

 

1.01.24

Distrikt Deir Ezzor

vier Kinder wurden durch die Explosion einer alten Landmine schwer verletzt, als sie auf einem Acker im Dorf Mazlum spielten. Die verletzten Kinder wurden zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

https://www.syriahr.com/en/321912/

 

2.01.24

Distrikt Aleppo

Ein Kind wurde durch die Explosion einer Landmine aus Kriegsresten in der Stadt Khan Toman verletzt.

https://www.syriahr.com/en/321912/

 

4.01.24

Aleppo

Ein Kind wurde getötet und zwei weitere wurden durch die Explosion einer alten Landmine verletzt, als sie auf einem Acker im Dorf Khaneyz im Norden der Stadt Al-Raqqah spielten.
https://www.syriahr.com/en/321833/

 

7.01.24

Distrikt Deir Ezzor

Ein Kind wurde durch die Explosion einer alten Landmine getötet, als es auf einem Acker im Dorf Mazlum spielte.

https://www.syriahr.com/en/322021/

 

9.01.24

Distrikt Deir Ezzor

Bei der Explosion einer alten Landmine hinter einer Schule im Stadtteil Al-Jourah wurden zwei Kinder getötet und ein kleines Mädchen schwer verletzt.

https://www.syriahr.com/en/322348/

 

13.01.24

Distrikt Hama

Ein Zivilist in seiner Vierzigern wurde durch die Explosion einer alten Landmine östlich von Hama, verletzt und zur Behandlung in das nationale Krankenhaus von Salamiyah gebracht.

https://www.syriahr.com/en/322526/

 

15.01.24

Distrikt Deir Ezzor

Ein 15-jähriger Junge wurde durch die Explosion einer alten Landmine in der Stadt Deir Ezzor verletzt.

https://www.syriahr.com/en/322811/

 

25.01.24

Distrikt Rif Dimashq

Zwei Kinder, ein 13- und ein 16-jähriges, wurden durch die Explosion eines nicht explodierten Kriegsrestes in der Stadt Outayah getötet.

https://www.syriahr.com/en/323766/

 

30.01.24

Distrikt Deir Ezzor

Eine Frau in den 50ern und ihr 13-jähriger Sohn wurden durch die Explosion einer Landmine aus Kriegsüberresten verletzt, als das Kind in der Nähe seines Hauses in Al-Ashara City mit der Landmine spielte.

https://www.syriahr.com/en/324212/