Sie räumen Minen. Sie retten Leben.

Sie räumen Minen. Sie retten Leben.

Unzählige Landminen und Blindgänger verseuchen weite Teile der Ukraine und des Irak. Im Nordirak sind es vor allem hochgefährliche improvisierte Minen, die Felder, Dörfer und Schulwege lebensgefährlich machen. In beiden Ländern verhindern Sprengfallen an vielen Orten ein sicheres Leben und den Wiederaufbau.

Das weibliche Minenräumteam im Irak

Gemeinsam mit unserem Projektpartner FSD räumen wir diese tödlichen Hinterlassenschaften des Krieges. Immer häufiger stehen dabei Frauen in vorderster Reihe: als Entminerinnen, Teamleiterinnen, Hundeführerinnen und Vorbilder für ihre Gemeinden. Mit Präzision, Mut und Verantwortungsbewusstsein machen sie ihre Heimat Schritt für Schritt wieder bewohnbar.

2026 finanzieren wir im Nordirak ein weibliches Minenräumteam mit und fördern auch in der Ukraine den Einsatz von Entminerinnen. Sie schenken ihren Ländern Zukunft, schaffen Sicherheit, Hoffnung und neue Perspektiven.

Diese Frauen entscheiden sich  bewusst für eine Tätigkeit, die Ausdauer, technisches Verständnis und Disziplin verlangt. Unterstützt von GGL baute FSD 2021 dieses rein weibliche Minenräumteam auf, das nach einer Pause Anfang Februar 2026 wieder seine Arbeit aufnahm.

Das Entminerinnenteam beginnt jeden Arbeitstag mit einer genauen Lagebesprechung. Schutzkleidung wird überprüft, Geräte getestet, Abläufe wiederholt. Jeder Schritt folgt klaren Sicherheitsvorgaben. Nur intensives, regelmäßiges Training bringt die notwendige Routine für diese gefährliche Arbeit.

Viele der Frauen berichten, dass sie mit ihrer Arbeit eine neue Rolle in Familie und Gesellschaft einnehmen. Sie tragen zum Einkommen bei, treffen eigenständige Entscheidungen und werden als qualifizierte Fachkräfte wahrgenommen. Für junge Mädchen im Dorf werden sie zu nachahmungswürdigen Vorbildern.

Auch die Zusammenarbeit mit der Bevölkerung verändert sich. Frauen erreichen oft leichter Zugang zu Familien, erklären Risiken verständlich und schaffen Vertrauen. Diese Nähe erhöht die Akzeptanz der Maßnahmen und unterstützt nachhaltige Sicherheit. Die gezielte Förderung weiblicher Teams bedeutet daher mehr als nur personelle Vielfalt. Sie verbindet technische Kompetenz mit gesellschaftlicher Entwicklung. Wenn Frauen Minen räumen, schützen sie Leben und öffnen zugleich neue Wege für kommende Generationen.

 

Schenken Sie Sicherheit – unterstützen Sie Entminerinnen!

Mit Ihrer Spende stärken Sie mutige Frauen, die im Nordirak lebensgefährliche Sprengfallen beseitigen. Jede von ihnen geräumte Mine bedeutet ein gerettetes Leben, jedes freigegebene Feld gute Nahrung für Familien, jeder entminte Spielplatz Freude und Freiheitsgefühl für die Kinder und Jugendlichen.

Mit 25, 50 oder 100 Euro tragen Sie dazu bei, dass diese mutigen Frauen ihre Gemeinden von tödlichen Sprengfallen befreien, gefahrfreie Gemeinschaftsflächen schaffen und Kindern sichere Wege zur Schule und in der Freizeit ermöglichen.

Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende. Ihr Beitrag zählt und rettet Leben.

 

Starke Frauen im Einsatz für Sicherheit

Starke Frauen im Einsatz für Sicherheit

Der Weltfrauentag steht bei uns für Frauen, die Sicherheit möglich machen! 🕊️

In Regionen, die noch immer von Landminen und explosiven Kriegsresten geprägt sind, übernehmen Frauen eine Schlüsselrolle beim Wiederaufbau.

In vorderster Reihe arbeiten sie als Entminerinnen, Teamleiterinnen, Hundeführerinnen und Vorbilder für ihre Gemeinden. Mit Präzision, Mut und Verantwortungsbewusstsein machen sie ihre Heimat Schritt für Schritt wieder bewohnbar.

 

Diese Frauen leisten einen großartigen Beitrag

➡️ Frauen wie Asmaa im Irak, die als Teamleiterin ein weibliches Minenräumteam anführt. Gemeinsam sorgen die Frauen dafür, dass Straßen, Felder und ganze Dörfer wieder nutzbar werden.

➡️ Oder Sofia in der Ukraine, die als Hundeführerin mit ihrem Minensuchhund Schabi entscheidend zur raschen Entminung von Schulwegen und Spielplätzen beiträgt.

➡️ Und Anisa in Tadschikistan, die als Minenräumerin Felder von Sprengfallen befreit und Familien wieder Zugang zu Land und Wasser ermöglicht.

Warum Frauen sich für die Minenräumung entscheiden

 „Ich weiß, dass meine Arbeit Leben rettet.“  Diesen Satz hört man von vielen Frauen, die sich bewusst für die Minenräumung entschieden haben. Was lange als Männerdomäne galt, wird heute zunehmend auch von Frauen übernommen, die mit Fachwissen, Präzision und großem Fingerspitzengefühl dieser wichtigen Arbeit nachgehen.

In der Ukraine liegt der Anteil von Frauen in der humanitären Minenräumung inzwischen bei über 35 Prozent. Viele haben zuvor in ganz anderen Berufen gearbeitet. Heute absolvieren sie anspruchsvolle Ausbildungen, lernen den Umgang mit Detektoren und Schutzkleidung, trainieren Sicherheitsabläufe und dokumentieren jeden Fund exakt nach internationalen Standards.

Mit unserem Projektpartner FSD setzen wir in unseren gemeinsamen Projekten im Irak, in Tadschikistan und in der Ukraine gezielt auf weibliche Fachkräfte. Frauen arbeiten als Entminerinnen, als Hundeführerinnen mit trainierten Minensuchhunden oder als Leiterinnen technischer Teams. Sie koordinieren Einsätze, überwachen Sicherheitsprotokolle und tragen Verantwortung für komplexe Räumaufgaben.

 

Mut aufbringen, Vorbehalte überwinden

Der Weg in diesen Beruf erfordert Mut. Manche mussten Vorbehalte im eigenen Umfeld überwinden. Doch viele berichten, dass sie durch ihre Tätigkeit an Selbstvertrauen gewinnen und als kompetente Fachkräfte anerkannt werden.

Minenräumung bedeutet Teamarbeit mit höchster Konzentration. Jeder sichere Quadratmeter steht für konkrete Veränderung. Dass immer mehr Frauen diese Aufgabe übernehmen, verändert nicht nur verminte Landschaften, sondern auch gesellschaftliche Perspektiven.

 

Schenken Sie Sicherheit – unterstützen Sie Entminerinnen!

Mit Ihrer Spende stärken Sie mutige Frauen, die im Nordirak, in Tadschikistan und in der Ukraine lebensgefährliche Sprengfallen beseitigen. Jede von ihnen geräumte Mine bedeutet ein gerettetes Leben, jedes freigegebene Feld gute Nahrung für Familien, jeder entminte Spielplatz Freude und Freiheitsgefühl für die Kinder und Jugendlichen.

Mit 25, 50 oder 100 Euro tragen Sie dazu bei, dass diese mutigen Frauen ihre Gemeinden von tödlichen Sprengfallen befreien, gefahrfreie Gemeinschaftsflächen schaffen und Kindern sichere Wege zur Schule und in der Freizeit ermöglichen.

Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende. Ihr Beitrag zählt und rettet Leben.

 

Irak: Wo jetzt Minen liegen, steht bald eine Schule

Irak: Wo jetzt Minen liegen, steht bald eine Schule

Wir danken GGL für die kontinuierliche Unterstützung der Minenräumung in unserem Dorf!

Bereits vor mehr als sechs Jahren, nach zwei Jahren des Terrors durch die IS-Miliz, wurde das Dorf Shora im Distrikt Al-Shura durch das irakische Militär befreit. Bis vor Kurzem war Shora mit explosiven Kampfmittelrückständen wie Blindgängern und improvisierten Minen stark kontaminiert. Die Sprengfallen waren allgegenwärtig und verseuchten die Trümmer zerstörter Gebäude, Wiesen und Felder. Lediglich entminte Häuser, die Dorfstraße und schmale Pfade zwischen den Häusern konnten gefahrlos genutzt werden.

Im August 2022 begann unser Projektpartner FSD mit der mechanischen Minenräumung, die GGL mitfinanziert. Seitdem schreitet die Entminung zügig voran. Laufend werden entminte Flächen für die gefahrlose Nutzung durch die Dorfgemeinschaft freigegeben. Der entminte Bauschutt dient dem Wiederaufbau der zerstörten dörflichen Infrastruktur. Oberste Priorität hat der Bau einer neuen Schule.

Asmaa: „Ich bin stolz auf meine Arbeit als Entminerin!“

Mein Name ist Asmaa. Ich leite ein Team weiblicher Entminerinnen im Distrikt Al-Shura. Mein Team besteht aus fünf Entminerinnen, einem Fahrer und einem Sanitäter. Mir ist die Arbeit als Entminerin überaus wichtig. Denn so kann ich helfen, unschuldige Menschen vor schweren Unfällen zu bewahren!
Häufig erleben wir bei der Arbeit gefährliche Situationen. Als wir einmal eine kurze Pause machten, sahen wir einen kleinen Buben, der mit seinen Schafen zielstrebig auf eine saftige, grüne Wiese zusteuerte. Was er nicht wusste: Diese Wiese war deswegen unberührt, weil sie durch und durch mit Landminen und anderen Sprengfallen kontaminiert war. Wir rannten zu ihm, um das Unglück abzuwenden und konnten ihn rechtzeitig aufhalten. Er und seine Schafe blieben unversehrt. Wir erzählten ihm der lauernden Gefahr im Boden und organisierten eine Minenrisiko-Aufklärung für das ganze Dorf.

Oft werde ich gefragt, ob ich beider Arbeit Angst habe. Ja, ich habe ein wenig Angst, aber ich kann sie bewältigen. Angst lähmt und hindert uns am Wiederaufbau. Doch wir müssen an die Zukunft unserer Kinder denken! Wir müssen alles in unserer Macht Stehende tun, um ihnen wieder Normalität und Sicherheit zu geben. Sie sollen lernen und sich frei entfalten können. Das ist, was zählt. Ich bin stolz, dazu beitragen zu dürfen.“ eindringlich von

Die Kinder können die Bewegungsfreiheit kaum noch erwarten

„Ich bin Huda Muhammad Ibrahim aus Shora. Als der IS kam, mussten wir fliehen. Drei Jahre verbrachten wir im Flüchtlingscamp. 2017 kehrten wir nach Hause zurück. Alles war zerstört und vermint. Unsere Schule war nicht mehr da. Wir konnten nur zu Hause sitzen. Jetzt werden alle Minen entfernt und ich freue mich schon sehr auf ein normales Leben.“

„Ich heiße Ayham Ahmed und bin 13 Jahre alt. Wir sind auch vor dem IS geflohen und konnten erst zurückkehren, als unser Haus entmint war. Doch rundherum liegen viele Minen. Auch der große Schuttberg hinter mir ist noch vermint. Hier wird bald unsere neue Schule gebaut. Jetzt nutzen wir einen alten Schuppen als Schule. Um dorthin zu gelangen, müssen wir täglich auf einem schmalen Pfad Minenfelder durchqueren. Fußball können wir nur auf der von Minen geräumten Straße spielen. Wir freuen uns alle auf die neue Schule, die auch einen Fußballplatz haben soll.“

Schritt um Schritt werden neue Flächen freigegeben

Mit unserer finanziellen Unterstützung arbeitet das Team der maschinellen Minenräumung im Dorf Shora. Bisher waren nur die Wohnhäuser von Sprengfallen befreit. Mit schweren, speziell gesicherten Baufahrzeugen werden nun die Flächen zwischen den Häusern von vermintem Schutt und Trümmern geräumt.

Danach wird das frei gewordene Terrain nochmals sorgfältig von Asmaa und ihrem Team nach Sprengfallen abgesucht. In acht Monaten wurden bereits 52 improvisierte Minen und 374 andere Sprengfallen beseitigt. Bald werden die Kinder im ganzen Dorf angstfrei spielen und die Erwachsenen in ihren Gärten wieder Gemüse anbauen können.

Auf entmintem Terrain wird die neue Schule gebaut

Die Entminung des Dorfes Shora ist im Gange. Demnächst wird das Grundstück entmint, das für den Bau der neuen Schule vorgesehen ist. Neben der Schule wird der von den Kindern so herbeigesehnte Sport- und Spielplatz entstehen. GGL stellt 20.000 € bereit, um dies zu ermöglichen. Mit Ihrer Spende von 25, 50 oder 100 € schenken Sie den Kindern von Shora einen Ort, an dem sie sorglos lernen und spielen können. Jeder Beitrag ist dafür wichtig!

Irak: Stärkung lokaler Kapazitäten

Irak: Stärkung lokaler Kapazitäten

In einer bemerkenswerten Partnerschaft mit der Shareteah Humanitarian Organisation (SHO) und den Vereinten Nationen setzte unser Projektpartner FSD im Irak neue Meilensteine im Bereich der Minenräumung. Gemeinsam gegen Landminen hat diese Initiative durch einen finanziellen Beitrag gefördert.

Schulung und Technische Unterstützung

Die FSD-Expert:innen haben in den letzten beiden Jahren intensiv mit SHO-Mitarbeiter:innen zusammengearbeitet, um sie in den technischen und Management-Aspekten der Minenräumung zu schulen. Diese Weiterbildung ist ein Schlüsselelement, um den professionellen und effizienten Einsatz von Entminungstechnologien sicherzustellen.

Team-Übertragung und Risikoaufklärung

2021 konnten so zwei Risikoaufklärungsteams sowie vier Entminungsteams erfolgreich an die SHO übergeben werden. Durch diese Übertragung ist die Shareteah Humanitarian Organisation nun die erste irakische NRO, die sich in ihrem Land eigenständig der Räumung von improvisierten Minen widmet.

Finanzielle Unabhängigkeit

Im Fokus des Jahres 2022 stand die Stärkung des Finanzmanagements der SHO. Das hat es der Organisation ermöglicht, erfolgreich Ressourcen von nationalen und internationalen Gebern zu mobilisieren.

Langfristige Ziele

Das übergeordnete Ziel dieser Initiative ist es, die Kapazitäten der lokalen Akteure soweit zu stärken, dass internationale NROs sich zurückziehen können. Dies würde die Entminung des Iraks dauerhaft in die Hände derer legen, die direkt von einem minenfreien Land profitieren würden – den nationalen Akteuren selbst.

GGL hilft auch 2023 im Irak

Wir helfen weiterhin im Irak dabei, Minenunfälle durch umfassende Risikoaufklärung und effektive Räumaktionen zu verhindern. 2023 werden wir die Entminung des Dorfes Shora mitfinanzieren. Demnächst startet dort die Entminung eines Grundstücks, das für den Bau der neuen Schule von Shora vorgesehen ist. Neben der Schule wird ein von den Kindern herbeigesehnter Sport- und Spielplatz entstehen.

Mit Ihrer Spende von 25, 50 oder 100 € schenken Sie den Kindern von Shora einen Ort, an dem sie sorglos lernen und spielen können. Jeder Beitrag ist dafür wichtig! Gemeinsam machen wir den Unterschied.