Der Minenverbotsvertrag

Das Übereinkommen über das Verbot des Einsatzes, der Lagerung, der Herstellung und der Weitergabe von Antipersonenminen und über deren Vernichtung (Ottawa-Konvention, auch Minenverbotsvertrag bzw. Mine Ban Treaty) ist ein völkerrechtlicher Vertrag zum Verbot von Antipersonenminen.

Neben den im Namen definierten Verboten verpflichtet die Konvention die Mitgliedsstaaten nach ihrem Beitritt zur Vernichtung von Lagerbeständen innerhalb von vier Jahren, zur Räumung minenverseuchter Gebiete innerhalb von zehn Jahren sowie zur Bereitstellung finanzieller Mittel für die Minenopferhilfe. Mitgliedsstaaten, die nicht (mehr) von Minen betroffenen sind, verpflichten sich, minenverseuchten Staaten bei deren Minenräumung zu helfen.

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